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  08.01.2008

Wir casten in drei Städten und sehen insgesamt fast zweihundert junge Schauspieler. Es macht Spaß, ist aber auch anstrengend. Denn trotz enormen Talentes sind viele der Erfahrenen optisch zu alt für die Rollen und einige der ganz Jungen sind mit den anspruchsvollen Parts sichtlich überfordert. Also weiterschauen!

Jetzt brennt es aber langsam auch an anderen Fronten. Denn wir wollen Anfang Juli drehen. Es heisst jetzt parallel Team zusammenstellen, immer wieder Drehbuchänderungen und erste Motivbesichtigungen in Berlin. Daneben geht es von einer Besprechung in die nächste.

Anfang Juli ziehe ich nach Berlin. Ab jetzt muss ich einfach vor Ort sein.
Ich groove mich binnen weniger Tage wieder ein und denke, wie konnte ich je von hier wegziehen?

Egal ob Ausstattung, Kostüm, Maske, Produktion oder der Stunt-Coordinator. Von Tag zu Tag tauchen nun neue Fragen auf. Wie können wir den Drehplan gestalten, Motiv A haben wir nur an Tag X, da kann aber Schauspieler Y nicht. Was machen wir? Welches Logo und welche Musik nehmen wir, wie gestalten wir die Schwimmbadszenen und wie weit sind die Zeichnungen für das Storyboard...
Zwei Wochen vor Drehbeginn beginnen dann auch endlich die Proben mit den Schauspielern. Yes! Darauf habe ich mich seit Monaten gefreut!

Ende Juni:
Ein typischer Tag sah in dieser Zeit ungefähr so aus.
06:00 h - 08:30 h Mails checken, Buchänderungen, dann ab zum Probenmotiv.
09:00 h - 18:00 h Proben mit den Schauspielern, danach Abfahrt ins Büro.
18:30 h - 22:00 h Verschiedene Meetings, Castings, Kostümabnahmen.
Stunttests. Neue Vorschläge für das Welle-Logo sichten und besprechen.
Ab 22:30 h Abfahrt zum Kameramann Torsten Breuer, um dort noch Auflösung zu machen.

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